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World Competitiveness Report 2003-2004: Finnland überholt nach Neubewertung von Staatsausgaben die USA in Punkto Wettbewerbsfähigkeit

Im World Competitiveness Report 2003 bis 2004 räumte der WEF erstmals ein, dass höhere Staatsausgaben sehr wohl eine positive Wirkung die Wettbewerbfähigkeit eines Landes haben können, denn sehr oft gehen höhere staatliche Ausgaben mit einer guten Infrastruktur, einem hochwertigen Bildungssystem und sozialem Frieden einher.

Diese neue Sichtweise blieb nicht ohne Auswirkungen auf das Ranking selbst: Als das wettbewerbsfähigste Land der Welt wurde nun Finnland ermittelt, die USA rutschen auf Platz 2 ab. An dritter und vierter Stelle liegen nun mit Schweden (vorher Platz 5) und Dänemark (vorher Platz 10) zwei weitere Länder, in denen die Aufgaben des Staates eine gewichtige Rolle in der Entwicklung des Landes einnehmen und die auch bekannt sind für ihren Wohlfahrtsstaat und ihre Sozialleistungen.

Auch andere nord- und westeuropäische Staaten mit hoher Staatsquote und guter Verwaltung rücken im Ranking weiter nach oben. Österreich liegt im europäischen Mittelfeld auf Platz 17.

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Letzte Aktualisierung am 17.10.2007