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Soziale Dimension der Globalisierung - ILO fordert eine faire Globalisierung, die allen nutzt

Die Globalisierung kann allen nützen, wenn sie besser gemanagt wird. Das ist die zentrale Botschaft des Berichts der ILO-Welt-Kommission zur Sozialen Dimension der Globalisierung.

Voraussetzung dafür ist eine Verbesserung der Governance und der Verantwortung auf allen politischen Ebenen und in den Unternehmen (Corporate Governance). Die Arbeit der Internationalen Organisationen muss verbessert und koordiniert werden. Dies erfordert eine Überprüfung ihrer Aufgaben und Ziele sowie eine Einbeziehung der Sozialpartner und der Zivilgesellschaft in die Entscheidungsfindung.

Verantwortliche auf nationaler und internationaler Ebene müssen die Anliegen der Menschen zum zentralen Ausgangspunkt ihrer Politik machen.

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der an den Arbeiten dieser Kommission mitgewirkt hat, sieht in der bisherigen Politik - insbesondere der Liberalisierung der Kapitalmärkte und der unausgeglichenen Liberalisierung des Welthandels - die Ursache dafür, dass der Staat seine Fähigkeit verloren hat, für makroökonomische Stabilität und Sozialen Schutz zu sorgen. Er fordert neben einer Debatte über die Globalisierung, in der die soziale Dimension den ihr zukommenden Stellenwert hat, auch mehr Transparenz und andere Entscheidungsstrukturen der Internationalen Organisationen.

Das Pressekommuniqué und der Bericht der ILO finden sich auf der Homepage der ILO: www.ilo.org

Der Kommentar von Joseph Stiglitz findet sich in der Financial Times vom 25.2.2004: www.ft.com  




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Letzte Aktualisierung am 17.10.2007