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Die Corporate Governance Principles der OECD - Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Stakeholder-Kapitel muss gestärkt werden
Die Corporate Governance Principles der OECD, in denen Regeln für die Führung und die Kontrolle von Unternehmen festgehalten sind, werden derzeit einer Revision unterzogen. Aus Sicht der Arbeitnehmer sind hierbei folgende Punkte besonders wichtig: alle Regelungen, die die Mitwirkung der Arbeitnehmer an der Steuerung von Unternehmen betreffen - insbesondere die verschiedenen Systeme der Mitbestimmung - sowie die Bestimmungen über die Steuerungsgremien (Board versus Vorstand - Aufsichtsrat), Interessenkonflikte und die Orientierung der Managementgehälter an den langfristigen Interessen der Shareholder. Leider steht man in der OECD den Versuchen der Gewerkschaften, das Stakeholder-Kapitel, in dem auch die Mitwirkungsrechte der Arbeitnehmer angesprochen werden, zu stärken und damit etablierte nationale Systeme abzusichern, teilweise sehr ablehnend gegenüber. Vor dem Hintergrund der Forderung des IWF, Europa solle seine Arbeitsmärkte nach dem Vorbild der USA deregulieren, um die Arbeitslosigkeit zu senken, gewinnt die Debatte um die Corporate Governance zusätzlich an Brisanz. |
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