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Wettbewerbsfähigkeit erfordert keine längeren Arbeitszeiten - Kein Zusammenhang zwischen Arbeitsstunden pro Jahr und dem Rang im World Competitiveness Report 2003 - 2004

Die in Deutschland jüngst aufgeflammte Diskussion, um eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden, stellt einen erneuten Vorstoß zur Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen dar. Begründet wird diese Forderung unter anderem damit, dass dadurch angeblich die Wettbewerbsfähigkeit erhöht würde. Ein Blick auf die empirischen Daten zeigt jedoch ein anderes Bild:

Finnland ist laut dem vom WEF herausgegebenen World Competitiveness Report 2003 bis 2004 das wettbewerbsfähigste Land der Welt und erreicht dies mit relativ wenig Arbeitsstunden (1708 Stunden, p.a.; 8. Rang innerhalb der EU-Staaten). Auch Schweden und Dänemark, die den USA auf Rang 3 und 4 folgen, kombinieren diese Spitzenplätze mit ausgewogenen Arbeitszeiten. Mehr Freizeit als in Dänemark findet sich in Europa nur in Westdeutschland und in Frankreich. Dagegen liegt Griechenland, wo europaweit am längsten gearbeitet wird, im Wettbewerbsbericht auf dem im europäischen Vergleich relativ schwachen 31. Rang.

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Letzte Aktualisierung am 17.10.2007