Das ISW veranstaltet eine Tagung zum Thema:
Verteilungsgerechtigkeit im Schatten der
Globalisierung
Termin: Freitag, der 27. Juni 2008 von 9.00 bis
etwa 14.00 Uhr
Ort: BFI/BBRZ Linz (Grillparzerstraße 50)
Die Wirtschaftspolitik der letzten drei Jahrzehnte war geprägt von
Marktöffnung und Deregulierung. Die immer stärkere Verflechtung unserer Welt
ließ das Bild eines „globalen Dorfes“ entstehen.
Dieses „Dorf“ spaltet aber ein tiefer Graben. Sowohl in den Entwicklungs- als
auch in den Industrieländern geht die Einkommensschere auseinander. Die Kluft
zwischen Kapital- und Lohneinkommen, aber auch zwischen einer kleinen Elite von
Spitzenverdiener/-innen und den „übrigen“ Arbeitnehmer/-innen wird größer. Die
Anzahl jener, denen trotz Arbeit kaum Geld zum Leben bleibt, nahm im vergangenen
Jahrzehnt weltweit zu.
Aufgrund der US-Finanzkrise wurden die Prognosen für das Wirtschaftswachstum
nach unten korrigiert. Die Verteuerung von Nahrungsmitteln und Rohstoffen
verschärft die Situation.
Ein Ausweg aus diesem Verteilungsdilemma wird immer dringender. Wie kann
Globalisierung fair gestaltet werden? Welche Ansätze und Konzepte führen zu mehr
Verteilungsgerechtigkeit?
Zur Diskussion dieser Fragen konnten wir folgende Referenten/-innen
gewinnen:
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Eckhard Hein
Hans Böckler Stiftung,
Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Düsseldorf
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Dierk Hirschel
Chefökonom des Deutschen
Gewerkschaftsbundes, Mitglied des DGB Bundesvorstandes, Berlin
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Dorothea Schmidt
Arbeitsmarktexpertin
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Genf
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Herbert Walther
Professor an der
Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Arbeitsmarkttheorie und -politik
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Johann Kalliauer
Präsident der
Arbeiterkammer Oberösterreich
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Birgit Schallmeiner
oder Frau Petra Eichmair (+43(0)732/66 92 73, isw@akooe.at).
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