Das ISW veranstaltet eine Tagung zum Thema:
„Armes reiches Europa?
Gegenwart und Zukunft der
Arbeitswelt“
Termin: Dienstag, der 20. November 2007 von 9.00
bis etwa 16.30 Uhr
Ort: BFI/BBRZ Linz (Grillparzerstraße 50)
Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich drückt sich nicht nur in
Geldeinheiten aus. Ebenso bringen neue Formen der Erwerbsarbeit für viele
Unsicherheit und Ausgrenzung. „Scheinselbstständigkeit“, „Working
Poor“ und „Generation Praktikum“ sind moderne Begriffe, welche die trotz
prosperierender Wirtschaft oft harte Wirklichkeit der Arbeitswelt von heute
umschreiben. Vor allem Frauen sind häufig unfreiwillig nur auf Teilzeitbasis
beschäftigt.
Soll das soziale Wohlergehen der Bürger/-innen Europas gesteigert werden, ist
der Weg in Richtung „gute Arbeit“ unausweichlich. Die Gestaltung der Arbeitswelt
muss ins Zentrum des Interesses rücken:
Wie entwickelt sie sich in Österreich und Europa? Was bedeuten diese Trends
für den Einzelnen und die Gesellschaft? Wie kann die Abnahme regulärer
Arbeitsverhältnisse bzw. eine Atypisierung und Prekarisierung verhindert
werden? Wie kann einem „Wettlauf nach unten“ bei Arbeits- und Sozialstandards
und Lohnniveaus entgegen gewirkt werden? Was sind die Antworten der
Arbeitnehmervertretung auf diese Herausforderungen? Welche Konzepte bieten
alternative politische Ansätze, um Arbeitnehmerinteressen durchzusetzen?
Zur Diskussion dieser Fragen konnten wir folgende Referenten gewinnen:
- Willy Buschak
Direktor-Stv. der Europäischen
Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin
- Christian Felber
Freier Publizist, Mitbegründer von ATTAC
Österreich
- Reiner Hoffmann
Stv. Generalsekretär des EGB
- Thomas Höge
Universität Innsbruck, Institut
für Psychologie
- Johann Kalliauer
Präsident der Arbeiterkammer OÖ
- Thomas Staudinger
Internationales Institut
für empirische Sozialforschung
- Andranik
Tangian
Hans-Böckler-Stiftung
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Birgit
Schallmeiner (+43(0)732/66 92 73-2433, schallmeiner.b@akooe.at).
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