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Weltbank überarbeitet ihre Pensionspolitik - Gewerkschaften weiterhin kritisch
Der neue Bericht greift in einigen Punkten die Kommentare der Gewerkschaften auf, lässt aber andere unbeachtet. Beispielsweise gibt der Bericht zu, dass die Volatilität der Renditen auf die veranlagten Gelder ein Problem für die zweite Säule bildet. Dennoch weigert sich die Bank, die Prognostizierbarkeit der Renditen zu einem Kriterium für die Evaluierung von Pensionsreformen zu machen. Die Gewerkschaften kritisierten am Entwurf auch die Behauptung, dass die Privatisierung von Pensionssystemen in den Entwicklungsländern zu einer Entwicklung der Kapitalmärkte und zu mehr Wirtschaftswachstum führen würde, ohne dies zu belegen. Während in früheren Versionen bzw. Berichten die von der Bank begleiteten Pensionsreformen allzu rosig dargestellt wurden, wird zumindest in den Berichten über die Pensionsreformen in Lateinmerika zugegeben, dass private Systeme einen geringeren Anteil der Bevölkerung erreichten als öffentliche - dabei war dies das zentrale Argument für die Privatisierung öffentlicher Systeme - und dass auch die Verwaltungs- und Managementkosten privater Systeme höher waren - zulasten der Pensionen für die versicherten Arbeitnehmer. Nichtsdestoweniger zeigt auch der neue Bericht eine deutliche Präferenz für teilprivatisierte Pensionssysteme und begründet dies mit der erforderlichen Diversifizierung von Risiken. Die Gewerkschaften haben eine umfassende Bewertung des Berichts vorgenommen, die jedoch nur in englisch verfügbar ist. Der Bericht der Weltbank ist ebenfalls nur in englisch verfügbar. |
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