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Weltbank überarbeitet ihre Pensionspolitik - Gewerkschaften weiterhin kritisch

Die Weltbank hat in einem neuen Bericht ihre Pensionspolitik überarbeitet. 
Der Bericht trägt den Titel: "Old-Age Income Support in the Twenty-First Century: An International Perspective on Pension Systems and Reform".    

Die Bank hat seit den 80er Jahren in mehr als 80 Entwicklungs- und Transformationsländern Pensionsreformen begleitet. Auf der Basis dieser Reformen hat sie 1994 ihre Pensionspolitik "Averting the Old-Age Crisis" publiziert, in der sie für eine teilweise Privatisierung der öffentlichen Pensionssysteme und die  Einrichtung obligatorischer privater Pensionskonten (2. Säule) eintrat.    

Die internationalen Gewerkschaftsorganisationen hatten die Gelegenheit, einen Entwurf dieses Berichts im Mai 2004 zu kommentieren.    

Die Gewerkschaften begrüßen zwar, dass die Weltbank nunmehr im Vergleich zu ihrer früheren Reformpolitik eine weniger dogmatische Haltung einnimmt und auch die Absicht bekundet, in Hinkunft die Gewerkschaften in die Reformen einzubeziehen. 
Gleichzeitig kritisieren sie die weiter bestehende Pro-Privatisierungs-Haltung der Weltbank sowie die Tatsache, dass der Bericht die manifesten Misserfolge der von der Bank unterstützten Pensionsreformen, besonders in Lateinamerika und Mittel- und Osteuropa, nicht diskutiert.

(Eva Belabed)

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Letzte Aktualisierung am 17.10.2007