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Gewerkschaften tragen zu mehr Einkommensgleichheit bei und nützen der Volkswirtschaft - Das belegt jetzt u.a. auch eine Studie der Weltbank

Gewerkschaften haben in einer globalisierten Welt neben dem subjektiven Nutzen für die Mitglieder auch einen positiven Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer gerechteren Einkommensverteilung. Das belegen zwei aktuelle Studien. D. h. Gewerkschaften verhindern ein weiteres Auseinanderbrechen der Gesellschaft und stützen die volkswirtschaftliche Entwicklung. Damit tragen Gewerkschaften nicht nur zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen bei und kämpfen für mehr Gerechtigkeit, sondern haben auch die ökonomische Vernunft auf ihrer Seite.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder einer vorherrschenden Ideologie des Neoliberalismus werden Gewerkschaften von Arbeitgeberseite und neoliberal ausgerichteten Parteien gerne in der öffentlichen Diskussion als reformunwillig und als Konjunkturbremse bezeichnet. Durch die Ergebnisse der beiden Studien – wovon eine von der Weltbank stammt – wird die Gewerkschaftspolitik bestätigt.

Damit anerkennt selbst die Weltbank – die nicht unbedingt als gewerkschaftsnah oder besonders gewerkschaftsfreundlich gilt – die positive Rolle von Gewerkschaften in einer globalisierten Welt.

(Julius Braun)

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Letzte Aktualisierung am 17.10.2007