Das ISW veranstaltet eine Konferenz zum Thema:
„Vollbeschäftigung und Soziale Sicherheit für alle: Welche
Politik brauchen wir dafür?“
Termin: Freitag, der 15. Oktober 2004 von
13.00 bis etwa 17.00
Ort: BFI/BBRZ Linz (Grillparzerstraße 50)
Politische Maßnahmen werden immer öfter als unausweichliche Gesetzmäßigkeit
dargestellt: Um den Standort zu sichern, müssen die Unternehmenssteuern gesenkt
werden. Der Sozialstaat muss abgebaut werden, weil er nicht mehr finanzierbar
ist. Um das Budget zu sanieren, müssen öffentliche Betriebe privatisiert werden
und damit die Unternehmen nicht abwandern, brauchen wir niedrigere Lohnkosten
und müssen deshalb die Arbeitszeiten verlängern.
Sind es tatsächlich unumgängliche Sachzwänge, die zu einer Demontage
bewährter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Institutionen und zu einer
einseitigen Politik ohne Rücksicht auf die Menschen führen? Warum wird
international ein Wirtschaftssystem forciert, welches eine ständige
Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von immer mehr Menschen
bedingt? Was können wir einem weiteren Auseinanderklaffen der Einkommensschere
entgegensetzen? Verwechseln wir politischen Willen mit Sachzwängen? Welche
Alternativen gibt es, und welche Politik brauchen wir, um die soziale
Ausgewogenheit wieder herzustellen und den sozialen Frieden zu sichern?
Zur Diskussion dieser Fragen konnten wir folgende Referenten gewinnen:
- Ewald Nowotny (Vizerektor der Wirtschaftsuniversität Wien;
1999 – 2003 Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank)
- Klaus Gretschmann (Generaldirektor im Generalsekretariat des
Europäischen Rates)
- Karl Aiginger (Vizedirektor im Österreichischen Institut für
Wirtschaftsforschung)
- Hans Kalliauer (Präsident AKOÖ)
Moderiert wird die Veranstaltung von Eva Belabed
(Geschäftsführerin ISW).
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Birgit
Schallmeiner (+43(0)732/66 92 73-3321, schallmeiner.b@ak-ooe.at).
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